Starten neu in Form einer Selbsthilfegruppe: Menschen aus Vechta und Umgebung, die an Krebs erkrankt sind oder waren. Foto: Kattinger

Vechta. Einen Neustart: Den gibt es für das Thema „Hilfe bei Krebs“ ab sofort in Vechta. Nachdem sich der gleichnamige Verein im Januar aufgelöst hat, geht es jetzt in Form einer Selbsthilfegruppe weiter. „Hier wird keiner schief angekuckt“, beschreiben die Leiterinnen der rund 20-köpfigen Gruppe den Ansatz. Kommen könne man auch während einer Chemo-Therapie. Dann, wenn man sich gut oder schlecht fühle: „Hier weiß jeder und jede, wie man sich mit oder nach einer Krebserkrankung fühlt.“ Die Betroffenen haben beispielsweise Brust-, Lungen-, Darm- oder Schilddrüsenkrebs hinter sich.

Zum Frühstück an jedem dritten Dienstag im Monat ab 8.30 Uhr im Vechtaer Niels-Stensen-Haus sind Betroffene ebenso eingeladen wie Angehörige. Die Leitung haben Hildegard Schwalenberg, Marita Burwinkel, Hildegard Calado, Anette Muhle und Friederike Helmholdt übernommen.

Weitere Infos zu dem Selbsthilfeangebot gibt es über die Kontaktstelle Selbsthilfe, durch die die Gruppe betreut wird. Ansprechpartnerin ist Madlen Seelhoff, Tel. 04441/8707632, kontaktstelle@lcv-oldenburg.de.