Alexander Bartz, SPD, 40 Jahre, aus Vechta, Betriebswirt. Foto: M. Urban

Oldenburger Münsterland. Die Bundestagswahl 2025 steht vor der Tür. Während ganz Deutschland am 23. Februar seine Stimme abgibt, entscheiden auch die Bürgerinnen und Bürger im Wahlkreis 32 (Kreise Cloppenburg und Vechta) über ihre Vertretung in Berlin. Wir haben sie zu ihren Plänen für unsere Region befragt. Hier unsere Fragen:

1. Welche spezifischen Anliegen aus dem Wahlkreis 32 möchten Sie in den Bundestag einbringen?
Bartz: Das Oldenburger Münsterland braucht gezielte Investitionen in Infrastruktur, Bildung und erneuerbare Energien. Ich setze mich dafür ein, dass der ländliche Raum stärker von den wirtschaftlichen Wachstumsimpulsen des Bundes profitiert und dass Kommunen mehr finanzielle Spielräume erhalten. Eine moderne digitale Infrastruktur, faire Löhne und stabile Renten stärken soziale Gerechtigkeit. Mit gezielter Fachkräfteanwerbung sichern wir langfristig Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit der Region.

2. Welche Pläne haben Sie, um die soziale Infrastruktur (z. B. Schulen, Kindergärten, Gesundheitsversorgung) im Wahlkreis zu verbessern?
Bartz: Ich setze mich für mehr Investitionen in Schulen, Kitas und Gesundheitsversorgung ein. Der Ausbau von Ganztagsangeboten, bessere Bezahlung von Lehrkräften und die Erweiterung des Klinikums Vechta sind zentral. Die solidarische Bürgerversicherung schafft mehr Gerechtigkeit. Eine Reform der Schuldenbremse ist nötig, um dringend benötigte Investitionen in Bildung, Infrastruktur und kommunale Projekte zu ermöglichen.

3. Was können die Leute hier vor Ort von Ihnen erwarten?
Bartz: Ich setze mich mit voller Kraft für unsere Region ein und kämpfe für wirtschaftlichen Wohlstand in Verbindung mit sozialer Gerechtigkeit. Durch enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Betrieben und Bürgerinnen und Bürgern werde ich unsere Anliegen in Berlin vertreten. Eine Zusammenarbeit mit der AfD wird es mit mir niemals geben. Wer eine stabile, soziale und demokratische Zukunft will, kann sich auf mich und die SPD verlassen – ohne Wenn und Aber.

4. Warum sollten die Bürger gerade Sie bzw. Ihre Partei wählen?
Bartz: Die SPD steht für soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Innovation und Klimaschutz. Wir investieren in Infrastruktur, Bildung und stabile Renten. Wir kürzen keine Renten, sparen das Land nicht kaputt und stärken Arbeitnehmerrechte. Während Merz die Tür zur AfD öffnet, bleibt die SPD ein verlässliches Bollwerk gegen Rechtsextremismus. Die Menschen sollten sich gut überlegen, wem sie die Verantwortung für unser Land anvertrauen.

5. Viele Bürger beschäftigen die steigenden Preise – wie können Bürger entlastet werden?
Bartz: Hohe Preise belasten viele Menschen. Wir setzen auf Energiepreisbremsen, günstigere Netzentgelte und den Ausbau erneuerbarer Energien. Eine gerechte Steuerpolitik entlastet Gering- und Normalverdiener, der Mindestlohn wird erhöht. Sozialer Wohnungsbau, Mietpreisbremse und faire Unternehmensbesteuerung helfen zusätzlich. Unser Ziel: Eine gerechte Verteilung der Lasten und finanzielle Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger.

6. Wie planen Sie, die Zusammenarbeit mit den Kommunen im Kreis Cloppenburg bzw. Vechta zu stärken, um Anliegen der Bürger gezielt zu adressieren?
Bartz: Kommunen sind das Rückgrat unserer Region. Ich setze mich für eine bessere finanzielle Ausstattung, weniger soziale Kosten und eine Altschuldenhilfe ein. Der Deutschlandfonds soll kommunale Wohnungsbaugesellschaften, Energieversorger und Verkehrsunternehmen stärken. Gleichzeitig müssen Planungs- und Umsetzungskapazitäten verbessert werden. Ich freue mich auf den direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern.