Trafen sich zur Scheckübergabe (v.l.): Günther Barklage (1. Vorsitzender) vom Hospiz-Verein Dinklage, Anna-Maria Brockhaus (Kassenwartin Mitarbeiterkasse), Ingrid Schlarmann (stellv. Vorsitzende Mitarbeitervertretung) und Michael Dierßen (Vorsitzender Mitarbeitervertretung) aus dem Andreaswerk sowie Thomas Bröring (1. Vorsitzender) und Andreas Brunner (Geschäftsführer) vom Verein Hilfe für krebskranke Kinder Vechta. Foto: Andreaswerk

Vechta. Mit einer jährlichen Spende aus der Mitarbeiterkasse unterstützen die Mitarbeiter des Andreaswerks immer dort, wo Hilfe benötigt wird. Wer diese Spende erhält, entscheiden die Beitragszahler alle vier Jahre in der Mitarbeiterversammlung selbst.

Zuletzt, im Jahr 2022, fiel ihre Wahl auf den Verein Hilfe für krebskranke Kinder Vechta (HfkKV) sowie den Hospiz-Verein Dinklage, an die seither insgesamt fast 29.000 Euro geflossen sind. Vertreter beider Organisationen nutzten bei der jetzigen Übergabe des vierten und damit vorerst letzten Schecks in Höhe von je 3.657 Euro die Gelegenheit, sich noch einmal persönlich für diese Unterstützung zu bedanken und über ihre Arbeit zu berichten.

Seit seiner Gründung 1988 betreut und vernetzt der Verein HfkKV betroffene Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien und greift ihnen bei Bedarf auch finanziell unter die Arme. Entsprechend hoch ist hier im Jahresverlauf der Bedarf an Spenden. „Wir freuen uns daher sehr, dass die Mitarbeitenden aus dem Andreaswerk uns bedenken“, betonte der erste Vorsitzende Thomas Bröring. Gemeinsam mit Geschäftsführer Andreas Brunner verriet er dabei auch, wofür die aktuelle Spende eingesetzt werden soll: So plant der Verein, künftig weitere Schulavatare anzuschaffen – Telepräsenzroboter, die es erkrankten Kindern ermöglichen, aus der Distanz am Unterricht teilzunehmen.

Und was hat der Hospiz-Verein Dinklage mit der nun erhaltenen Summe vor? „Unser Anliegen ist es, es den Menschen in ihrer letzten Lebensphase so angenehm wie möglich zu machen“, fasste der erste Vorsitzende Günther Barklage zusammen, was ihn und seine Mitstreiter antreibt. Zweck des 2004 gegründeten Vereins ist die Verbreitung des Hospizgedankens sowie die Förderung und Unterstützung der Arbeit und des Wirkens im Hospiz St. Anna in Dinklage. Acht Zimmer im stationären Bereich sowie drei teilstationäre Zimmer stehen dort für Hospizgäste zur Verfügung. Hinzu kommen Gemeinschaftsräume wie die Wohnküche, das Wohnzimmer sowie der Raum der Stille, in dem Gäste und Angehörige zur Ruhe kommen, Kraft tanken oder auch spirituelle Gespräche führen können. „Die Spende möchten wir dafür verwenden, diesen Raum der Stille neu und ansprechend zu gestalten“, erläuterte Barklage.