46 Studierende dürfen sich ein Jahr lang über 500 Euro zusätzlich freuen, die Uni Vechta hat jetzt die Landesstipendien vergeben. Foto: Friedrich Schmidt

Vechta. 46 Mal 500 Euro hat die Universität Vechta in Form von Landesstipendien vergeben können. Die Förderungen werden jährlich vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt. Studenten mit guten Studienleistungen, die sich darüber hinaus auch gesellschaftlich engagieren, konnten sich für die Einmalförderung bewerben. Die Auswahlkommission berücksichtigte außerdem den persönlichen Werdegang und den sozialen Hintergrund der Stipendiaten.

„Es ist mir eine große Freude, dass wir an diesem Abend das besondere Engagement von Vechtaer Studierenden würdigen und sichtbar machen können. Gemeinsam mit den Deutschland- und OM-Stipendien sowie den Landesstipendien haben wir die Möglichkeit, eine beeindruckende Anzahl an herausragenden Leistungen auszuzeichnen“, sagte Prof.in Dr.in Verena Pietzner bei einer Feierstunde der Stipendiaten. „In jedem Jahr bin ich aufs Neue begeistert von der Leidenschaft, mit der die Studierenden ihrer ehrenamtlichen Arbeit nachgehen“, so die Präsidentin der Universität Vechta weiter.

Zusammen mit Gerold Memmen, verantwortlich für den Prozess der Vergabe der Stipendien, führte sie durch den feierlichen Abend, bei dem alle Stipendiaten ihre Projekte vorgestellt und über ihr Studium gesprochen haben. Dabei ist das ehrenamtliche Engagement vielfältig: In Sport, Politik, Kinder- und Jugendarbeit, der Kultur und Internationalisierung, in Rettungsdiensten sowie für universitäre Gremien oder in studentischen Initiativen sind die Ausgezeichneten tätig. Beeindruckend schilderten sie unter anderem davon, wie sie Einsätze für die freiwillige Feuerwehr fahren, helfen, todkranken Kindern ihre letzten Wünsche zu erfüllen, sich durch parteipolitisches Engagement für die Demokratie einsetzen oder Veranstaltungen mit und für mehrere hundert Menschen umsetzen.

„Sie, liebe Studierende“, wandte sich Pietzner an alle Stipendiaten, „Sie bringen sich aktiv in die Gestaltung unserer Gesellschaft hier vor Ort im Oldenburger Münsterland und darüber hinaus ein. Sie alle sind ein bemerkenswertes Beispiel für den gesellschaftlichen Einsatz, den wir in unserer heutigen, von Herausforderungen geprägten Zeit so dringend brauchen. Mir liegt besonders am Herzen, unseren Zukunftsoptimismus trotz der vielen Herausforderungen nicht zu verlieren. Das Landesstipendium Niedersachsen zeigt beispielhaft, wie Programme Mut machen können – Mut zur Zuversicht, Mut zur aktiven Veränderung.“