Löningen. „Die Sonne scheint über Löningen.“ Das sagte Landrat Johann Wimberg mit einem Augenzwinkern am Beginn der feierlichen Einweihung des Umbaus des Copernicus-Gymnasiums Löningen. Der Landkreis Cloppenburg habe als Schulträger ein herausragendes Beispiel für eine zukunftsorientierte Bildungsinfrastruktur durch die Sanierung und Erweiterung des Copernicus-Gymnasiums geschaffen. Insgesamt wurden 21,6 Mio. Euro investiert, um den Schulalltag zu modernisieren und den Anforderungen der G9-Umstellung gerecht zu werden. 3,5 Mio. Euro habe der Landkreis dafür an Fördermitteln gewinnen können. Alleine für 5,9 Mio. Euro wurde das alte so genannte ehemalige „Pilzgebäude“ umgebaut. Rein optisch erinnert nichts mehr an einen Pilz, bleibt die Frage „wie lange sich der Begriff Pilzgebäude nach dem Umbau noch in Löningen halten wird, so Wimberg.
Um das „Pilzgebäude“ wurde ein „Lern Hof“ mit Sitzbereichen und einer Kletterwand geschaffen, ein „Grüner Hof“ besteht aus einem naturnahen Bereich mit Wildblumenwiesen und Kletterstrukturen und der „Bewegte Hof“ mit offenem Pausenbereich, Sitzgelegenheiten und einem Niedrigseilgarten sorgt für Bewegung. „Dazu kommt der Campus, der vielleicht schon die Atmosphäre eines späteren Studiums an einer Universität widerspiegelt“, erklärte der Landrat: „Alles ist kinder- und jugendgerecht gestaltet und mit viel Liebe zum Detail konzipiert.“
„Eine Investition in eine Schule ist immer eine Investition in die Zukunft. Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Ressource, auf die es ankommt, wenn man als Land oder Unternehmen erfolgreich bleiben möchte. Gut ausgestattete und modernisierte Schulen sowie gut ausgebildete Abiturientinnen und Abiturienten sind ein echter Standortvorteil für den Landkreis Cloppenburg. Gleichzeitig konnte das Profil der Schule als besondere Förderin der musikalischen Bildung weiter geschärft werden, indem in den Musikbereich investiert wurde“, so Wimberg. Und ein Schulgebäude energetisch zu sanieren und es erneuerbare Energien produzieren zu lassen, spart nicht nur Geld, sondern sei ebenfalls eine Investition in die Zukunft.
Schulleiter Ralf Göken erinnerte an das erste Gespräch am 20. Oktober 2015 mit dem Landrat über die Zukunft und die bauliche Substanz der Schule. „Neun Jahre später stehen wir glücklich und zufrieden hier“, so Göken. „Gut Ding will Weile haben.“ Dieser Spruch passe gut zu diesem Projekt. „Wir als Schulgemeinschaft blicken nach dem Umbau optimistisch in die Zukunft. Es ist ein harmonisches Gesamtobjekt entstanden. Bildung und Erziehung spielen eine wichtige Rolle im Landkreis Cloppenburg“, sagte der Oberstudiendirektor
Das Schülersprecherteam freute sich im Namen der Schülerschaft und war dankbar über den neuesten Standard bei den naturwissenschaftlichen Einrichtungen, dem Musiksaal und den Klassenräumen. Auch der Campus trage zum modernen und schönen Gesamtbild der Schule bei.